Amazon probt Telemedizin

rh/ral | Amazon expandiert in alle Richtungen – einst mit Büchern gestartet, versucht der Internetriese mit seiner Tochter Amazon Care nun auch den US-Gesundheitsmarkt zu erobern. Bislang profitierten nur Mitarbeiter vom digitalen Gesundheitsdienst, das soll sich ändern.

Quelle: Amazon probt Telemedizin

Das war letztes Jahr eine Meldung, wie es in den USA vor sich geht. In Amerika ist es ein Thema und ein großer, großer Markt. Na klar hängen sich Amazon, Apple, Google, Microsoft da rein. Hier musste auch erst DocMorris kommen, um die Apotheker wach zu rütteln. Das funktionierte kurzfristig, doch dann wurde kräftig weiter geschlafen. Und so ist es immer noch. Okay, man muss nicht jeden Trend mitmachen, aber dies hier ist kein Trend, es ist die Zukunft. Bei uns in Germany funktioniert nur etwas, wenn es von irgendeiner Behörde vorgeschrieben wird. Diese Zeiten sind vorbei, nur gemerkt hat es noch keiner. Schaut euch doch unser Krankensystem an: Da ist nichts an Fortschritt zu sehen. Da sind wir noch in der Steinzeit. Im Umkreis von circa 100 Kilometern gibt es hier keinen Arzt, den du online konsultieren kannst, der dein Rezept digital an die Apotheke weiter leitet, die dir die Medikamente nach Hause bringt oder du sie dir abholen kannst. Es ist doch kein Problem, eine Praxis, zwei Ärzte, einer online, einer analog. Usw. Ich sehe es so: Amazon und die anderen werden es vormachen, es übernehmen und in Deutschland müssen wir dann lesen wie die „Großen“ angeblich alles zerstören. So wird es kommen.  Das ist es, was wir am besten können: Jammern. Heulen. Boah, ist das alles gemein. Uh-hu-hu. (In Deutschland werden 45 Milliarden mit Rezepten gemacht. Pro Jahr.)