Menschenhandel in Nigeria: ″Jeden Abend weine ich vor dem Einschlafen″ | Afrika | DW | 30.07.2022

Der Handel mit Minderjährigen, die als Haushälterinnen, Sexarbeiter oder Leihmütter eingesetzt werden, ist weit verbreitet und lukrativ. Die DW hat mit zwei Betroffenen über die Schrecken ihrer Erfahrungen gesprochen.

Quelle: Menschenhandel in Nigeria: ″Jeden Abend weine ich vor dem Einschlafen″ | Afrika | DW | 30.07.2022

Es ist schlimm genug verkauft oder entführt zu werden, warum muss man diese Menschen noch zusätzlich schlecht behandeln. Ihnen unnötiges Leid zufügen. Sie verrichten niedrigste Arbeiten und werden dafür noch getreten und bespuckt, in miesen Räumen untergebracht und viele schlimme Dinge mehr. Alle denken sofort an Sex- und Hausarbeit, sie landen aber genauso in miesen Massentierhaltungen, Schlachtereien, sie müssen unter Plastikplanen arbeiten und Pflanzen mit Gift besprühen. Sie werden schamlos ausgenutzt für die Industrie in allen Bereichen und in allen Ländern. Angeblich wurde 1888 die Sklaverei beendet, das stimmt nicht. Sie hat sich nur verändert und ist noch brutaler und verachtender gegenüber den Menschen geworden. Wir sind auf dem Weg uns ganz und gar von Gott abzuwenden, das Gegenteil wäre  besser.